Zahnfüllungen

Zahnschmelz ist das härteste Material im menschlichen Körper, und obwohl er resistent ist gegen Bakterien, leiten diese den Prozess ein, der den Schmelz „löchrig“ macht und Karies verursacht.

Bakterien wandeln Kohlenhydrate (z.B. Zucker) zu Säuren, die den Schmelz entkalken bzw. demineralisieren – Karies entsteht. Die zerstörte Zahnsubstanz muss entfernt werden und der Zahn wird für die anschließende Füllung vorbereit. Für Amalgam geschieht das anders als für Kunststoff, Gold oder Keramik.

Amalgamfüllungen
Kosten: Amalgamfüllungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse (GVK) übernommen. Erst bei einer nachgewiesenen Unverträglichkeit oder bestimmten Krankheiten übernimmt die Kasse die Kosten für einen alternativen und teureren Werkstoff wie Kunststoff, Keramik oder Gold.

Kunststofffüllungen
oder auch Compositefüllungen genannt, werden in der so genannten „Adhäsivtechnik“ mit dem Schmelz bzw. Dentin verklebt. Die Kunststofffüllungen können sich mit der Zeit verfärben, weil dieser Werkstoff Wasser und Farbstoffe aus Tee, Kaffee oder Rotwein aufnimmt. Kunststoff ist auch nicht so abriebfest wie Gold oder Keramik und „kaut“ sich über die Jahre ab.

Kosten: Sie werden nicht von der GKV erstattet, allerdings bezahlt die Kasse den Anteil, den eine Amalgamfüllung in diesem Fall gekostet hätte. Ein Patientenzuschlag ist also unumgänglich.

Goldfüllungen
Goldgussfüllungen (Inlays), Onlays oder Teilkronen sind sehr haltbar. Da reines Gold zu weich für den Kaudruck ist, wird es mit Platin, Palladium, Kupfer oder Silber legiert. Die Haltbarkeit von Goldfüllungen ist unübertroffen. Klinische Studien zeigen, dass nach 12 Jahren noch 92% der geprüften Goldfüllungen intakt sind.

Kosten: Diese „Komfort“-Füllungen werden nicht oder nur zu einem geringen Teil von der Krankenkasse übernommen. Wir erstellen Ihnen vor der Behandlung einen Kostenvoranschlag.

Keramikfüllungen
Das weiße Gold. Es ist ästhetisch optimal und biologisch verträglich, obwohl keramische Füllungen erst seit zwei Jahrzehnten in zunehmendem Maße eingesetzt werden, haben diese Restaurationen in klinischen Untersuchungen fast schon „Goldstandard“ erreicht: Nach 10 Jahren wurde eine „Überlebensrate“ erlangt, die an Goldfüllungen heranreicht.

Kosten: Eine Keramikfüllung gilt wie eine Goldgussausfüllung als Privatleistung, die nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehört. Fragen Sie uns nach einem Kostenvoranschlag.